Tag 4. Fußballzeit. Jawoll.
Italien, Sonnenschein, Mittagsruhe.
Das Leben kann so schön sein! Eben waren wir mit Mias neuem Schlauchboot im Meer. Madame fühlte sich sensationell. Immer wenn Papa sie schnell durchs Wasser zog, kam doch ein klein wenig die Diva durch. Au man, ich sehe sie schon auf einer Yacht im Hafen von Monaco sitzen, das Glas Schampus in der Hand und die Augen übers Meer gleiten… Vorausgesetzt sie lernt einen Geldigen kennen – ich für meinen Teil habe das Thema Yacht bereits abgehakt.
Jedenfalls war die Freude unverkennbar. Unüberhörbar. Und auch die Sekunde unter Wasser hat der Stimmung keinen Abbruch getan. Kurz das Salzwasser ausgespuckt und gut ist. Beneidenswert, ich hätte galant ne Ladung Inneres in die Adria verteilt… Hart im Nehmen, die Kleine. Von mir hat sie das nicht. Ach, und bevor ich es vergesse: Karin, meine Liebe – Bilder folgen bald. Spätestens nachher. Leider klappt das mit dem WLAN + Blackberry + Italien nicht immer so wie ich mir das wünsche… Dafür ist der TV Empfang super. Und genau den brauchen wir gleich!
Fußball. Weltmeisterschaft. Campingplatz. Hier kommt zusammen, was zusammen gehört! Hier dürfen Papas auch Männer sein. Das Weißbier liegt gut gekühlt parat (die erste Pulle hat unser Wohnwagenkühlschrank, der erst nicht ansatzweise in Wallung kam, bereits gesprengt!), die Fahnen sind gehisst und die Verabredung zum gemeinsamen Serben fertic (Zitat BILD) machen steht. Ick freu mir, würde der gemeine Berliner sagen… Und sagte nicht auch Kennedy schon ‘Isch bin ein Berliner…’?

