Urlaub. Halbzeit.
Okay. Halbzeit. Zeit für ein Fazit. 6 Tage liegen hinter uns. Und davon war immerhin einer mit Sonnenschein… Immerhin!
Ich glaube, ich erwähnte es bereits. Wir waren bereits drei mal auf diesem Platz. Und immer hatten wir durchaus auch mal Regentage. Meine Frau dramatisierte gerne über und tat so, als ob wir fast nie Sonne genossen haben. Jetzt hat sie – Recht. Leider Recht. Das Wochenende war gelinde gesagt zum Kotzen. Zumindest Wettertechnisch. Samstag & Sonntag Dauerregen. Und damit meine ich Regen, nicht ein paar Tropfen. Echter ehrlicher Regen. Doch brachte uns das damals gerne in Seenot (so ein Zelt weicht irgendwann halt einfach durch…!), so war es heuer zumindest in unserer Behausung trocken.
Und so verbrachten wir die Tage gemeinsam im Bett. Den ganzen Tag. Und wir übten. War Mia bis dato doch eher faul, so entdeckt sie jetzt ein ganz neues Körpergefühl. Die dreht sich um. Ganz alleine. Und erfreulicherweise lacht sie dabei, man mutmaßt, es gefällt ihr… Vom Rücken auf den Bauch. Und gerne auch zurück. Und das alles noch vor ihrem ersten Geburtstag. Sensationell.
Auch stehen klappt so langsam. Zieht man sie hoch, steht sie. Fast wie eine Eins. Mit leichten Hulla Hupp Bewegungen. Und doch steht sie. Gab es nicht mal ein Lied aus der Zeit der Neuen Deutschen Welle? Es geht voran?! Ja, ich bin mir sicher, es wurde für unsere Lütte geschrieben… Denn ja, es geht voran. Ganz ehrlich, langsam begann ich ein wenig zu.. Nun ja, Gedanken machte ich mir. Ein Jahr und noch nicht krabbeln?! Noch nicht laufen? Noch nicht das kleine Einmaleins können? Und Latein auch noch nicht?! Diesen Fragen sieht man sich konfrontiert. Mal von anderen Eltern. Und mal – und das ist viel schlimmer – von sich selbst. Doch alles kommt von selbst. Ich bin mir sicher… Die letzten Tage zeigen es ganz deutlich.
Nun bleibt uns noch eine knappe Woche. Fünf Tage und der Rest von heute. Und das Wetter soll besser werden. Schon heute Nachmittag soll dieser Himmelskörper Servus sagen, dessen Namen wir schon fast vergessen haben. Damit der Urlaub endlich wieder außerhalb des Zeltes stattfinden kann. Auch wenn ich die meisten Stunden der letzten Tage genossen habe, so freu ich mich doch auf diese Anhäufung Sand 20 Meter vor uns. Und ich glaube, Mia freut sich auch!

